KACO new energy ist 900. Kanban-Kunde – erstmalig auch RFID-Technologie LIVE im Einsatz

Bereits 899 Kanban-Kunden konnte das Unternehmen für ein Kanban-System begeistern. Nun hat die Würth Industrie Service einen weiteren Meilenstein in ihrer über 10-jährigen Geschichte geschlagen!

Am 21. Juni 2011 implementierten Mitarbeiter beim 900. Kanban-Kunden, KACO new energy GmbH, ein Kanban-System erstmalig mit der neuen RFID-Technologie.

Zu einer noch höheren Sicherheit im Vergleich zu herkömmlichen Kanban-Systemen trägt nun die auf dem Markt innovativste RFID-Technologie der Würth Industrie Service bei, die im Rahmen einer Kanban-Abwicklung eingesetzt werden kann. CPS®RFID – Das steht für C-Produkt-Service mit Radio Frequency Identification und damit für eine funkgesteuerte Übermittlung der Artikel- und Behälterdaten direkt von der Produktion des Kunden zum Zentrallager der Würth Industrie Service: Ohne Abscannen und ohne manuelle Erfassung der Nachbestellungen durch einen Mitarbeiter.

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Diese Technologie wurde als Auszeichnung für den 900. Kanban-Kunden erstmalig in der Praxis direkt bei einem Kunden installiert. Die intelligente RFID-Palettenbox ist dabei das Herzstück der Technologie und wurde deshalb feierlich an KACO new energy übergeben. In Zukunft ist das System als wichtiger Bestandteil in die tägliche Produktion integriert. Sobald dann ein KACO new energy-Mitarbeiter das letzte Stück eines Artikels aus dem Behälter im Kanban-Regal entnimmt, wird dieser in die Palettenbox gestellt und per RFID anhand des am Behälter haftenden CPS®RFID-Etiketts mit integriertem RFID-Tag (Datenträger) eine Nachbestellung im Zentrallager zeitpunktgenau mit allen erforderlichen Daten wie Behältertyp, Artikelnummer, Bezeichnung und Füllmenge ausgelöst.

Eine noch höhere Versorgungssicherheit ergibt sich so einerseits durch eine vollständige Vermeidung von menschlich bedingten Fehlern sowie einen schnellen, transparenten Informationsfluss und eine permanente Übertragung der Daten mittels RFID an die Würth Industrie Service. Andererseits können Bedarfsschwankungen, insbesondere Bedarfsspitzen, zeitpunktgenau analysiert, die Disposition im Zentrallager der Würth Industrie Service kontinuierlich angepasst und somit die maximale Verfügbarkeit des richtigen Artikels in der richtigen Menge am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt in der Fertigung des Kunden KACO new energy gewährleistet werden. Ganz nebenbei spart die Würth Industrie Service durch diese flexible und innovative Datenübertragung in der Logistik nachhaltig CO2.

Aus diesen guten Gründen hat sich KACO new energy auch schlussendlich für die Würth Industrie Service als C-Teile-Partner entschieden. „Wir haben einen international aufgestellten Lieferanten für Verbindungselemente gesucht, der eine einheitliche und maximale Sicherheit bei der Ausstattung unserer weltweiten Produktionsstätten gewährleisten kann. Deshalb haben wir uns für eine der vielfältigen Lösungen der Würth Industrie Service entschieden.“, erklärt Jens Wagner, Leiter Einkauf, KACO new energy. „Die Versorgung mit C-Teilen ist das Eine, die Sicherheit der Systeme und die Sicherheit sich auf den Lieferanten verlassen zu können, das Andere.“

Bereits im September 2010 fanden erste Gespräche beider Geschäftsführungen zu einer möglichen C-Teile-Belieferung statt. Eine Besichtigung des Logistikzentrums und des 120 Hektar großen Geländes in Bad Mergentheim haben letztendlich überzeugt: Hochmoderne Lagertechnik in Kombination mit einem Höchstmaß an Prozess- und Produktqualität zeigten dem Kunden beispielhaft, wie sicher eine ganzheitliche C-Teile-Abwicklung organisiert sein kann.

Am Standort in Neckarsulm wurde schließlich die erste Kanban-Stufe umgesetzt: vier verschiedene Lagerorte, 14 Regale mit 700 bestückten Behältern und 118 Artikeln. Dabei beliefert die Würth Industrie Service KACO new energy mit allen Kleinteilen, die einen Wechselrichter zu einem Wechselrichter machen. Das beinhaltet nicht nur DIN- und Normteile, sondern auch kundenindividuelle Sonder- und Zeichnungsteile. Die Belieferung erfolgt dabei Just-In-Time zentral vom europäischen Logistikzentrum in Bad Mergentheim direkt in die Neckarsulmer Produktion.

„In Zukunft stehen die fortlaufende Optimierung der Prozesse und die Effizienz des eingeführten RFID-Kanban-Systems im Vordergrund. Vorstellbar ist es auch, weitere internationale Werke zu beliefern. Die weltweiten Gesellschaften des Würth Industrial Networks könnten hier künftig eine entscheidende Unterstützung leisten.“, so Christian Schorndorfer, Leiter Division Kanban der Würth Industrie Service.